Der OMR Podcast von Philipp Westermeyer gehört zu den bekanntesten Marketing- und Business-Podcasts im deutschsprachigen Raum. Mehrmals pro Woche spricht Philipp mit Gründenden über Erfolge, Umwege und Learnings aus der Praxis. Auch Janik Nolden, unser CEO und Mitgründer der solago GmbH war jetzt zu Gast.
Janik erzählt im Gespräch offen, wie er nach einem gescheiterten ersten Versuch fast Lehrer geworden wäre und wie ein Zufall ihn stattdessen zum Handel mit Balkonkraftwerken brachte, aus dem heute die Marke solago geworden ist. Wenn du wissen möchtest, wie diese Geschichte wirklich verlief und wie wir in kürzester Zeit die Balkonkraftwerk-Szene auf den Kopf gestellt haben, solltest du dir die Podcastfolge nicht entgehen lassen.
Podcast direkt anhören ▸
Was Janik über solago verrät im Überblick
- Vom Scheitern zur großen Chance: Nach dem Ende seines ersten Businesses erfuhr Janik von einem befreundeten Schulkollegen, der als Solo-Selbstständiger über Kleinanzeigen mehrere hunderttausend Euro Monatsumsatz mit Solar-Equipment machte.
- Der Einstieg über Kleinanzeigen und ein kleines Ladenlokal: Ganz ohne Fremdkapital begann der Verkauf von Balkonkraftwerken, erst über Online-Kleinanzeigen, dann über ein kleines Abholstellen-Ladenlokal in Hilden.
- Früh am Ball bei einem wachsenden DIY-Markt: Nicht nur bei Balkonkraftwerken, auch beim Do-it-yourself-Ansatz für größere PV-Anlagen gab es früh einen relevanten Markt. Wir waren schnell mit gut konzipierten Komplettsets auf einem übersichtlichen Webshop vertreten, ergänzt durch Erklärvideos.
- Wachstum ganz ohne Investoren: solago ist bis heute vollständig bootstrapped, also ohne externes Kapital gewachsen, was im stark finanzierten Solarmarkt eher die Ausnahme ist.
- Content statt Kaltakquise: Statt Außendienst oder Anrufe setzt das Team konsequent auf gutes Content-Marketing und praktische Video-Anleitungen, damit Kundschaft durch echten Mehrwert profitiert und selbst zu uns finden.
Die Story hinter solago
Die erste Gründung und das harte Learning durch´s Scheitern
Bevor es die solago Mini-Solaranlagen gab, versuchte sich Janik gemeinsam mit einem Mitgründer an einem anderen Startup. Nach rund dreieinhalb Jahren war das Kapital aufgebraucht, die Wiederkaufsraten blieben hinter den Erwartungen zurück und das Business wurde eingestellt.
Ich muss das alles noch mal hinterfragen, ob das so das Richtige ist.
So beschreibt Janik im Podcast den Moment, in dem er von einem Schulfreund hörte, der mit dem Handel von Solarprodukten über einfachste Wege deutlich mehr Umsatz machte als das eigene, finanzierte Startup.
Die Chance für den Einstiegs ins Balkonkraftwerk-Business
Aus dem Kontakt entstand die Idee, selbst in den Handel mit Balkonkraftwerken einzusteigen. Der Start verlief denkbar bodenständig: 24/7 Beratung am privaten Handy, etliche Chats und Emails mit der Kundschaft, Warenabholung aus der Garage. Bereits am zweiten Tag im eigenen Online-Shop kam dann ein beträchtlicher Umsatz zusammen: ein klares Signal, dass der Markt bereit war.
Schon nach wenigen Tagen im eigenen Online-Shop war klar, dass sich das Geschäft skalieren lässt.
Vom kleinen Ladenlokal zur eigenen Logistik
Um Vertrauen bei einer eher preissensiblen und sicherheitsbewussten Zielgruppe aufzubauen, mieteten Janik und das Team ein kleines Ladenlokal als Abholstelle an. Später folgte dann ein eigenes Logistikzentrum. Kunden konnten ihre Ware live begutachten und selbst abholen: Ein Vertrauensfaktor, den kaum ein anderer Anbieter im Markt bot.
Was beim Kunden wirklich zählt
Von Anfang an verkaufte das Team direkt an Endkunden, während der befreundete Schulkollege erst vor allem Installationsbetriebe belieferte. Später fusionierten beide Geschäfte und formten das heutige dreiköpfige Gründerteam. Aus einzelnen Markenkomponenten entwickelten sie schon früh eigene Komplettsets zu Großhandelspreisen. Bei größeren Dachanlagen, die dann unter der Marke Solarhandel24 angeboten wurden, konnten und können die Kunden selbst entscheiden, wie sie die Installation umsetzen möchten. Das Team unterstützte mit beratendem Content dabei, einen Teil der Arbeiten selbst zu übernehmen oder zumindest zu verstehen, worauf u.a. bei der Auswahl eines Handwerksbetriebs für die Installation zu achten ist. Laut Janik geben rund 90 Prozent der Kundschaft an, einen relevanten Teil der Installation selbst zu erledigen.
Wie viel man selbst übernimmt und wie viel man dadurch spart, kann jeder Kunde für sich entscheiden.
Wachstum ohne Fremdkapital
Während große Wettbewerber im Solarmarkt mit hohen Finanzierungsrunden expandieren, blieb das Wachstum bei solago komplett bootstrapped. Möglich wurde das durch schlanke Prozesse, viel Eigenleistung im Gründerteam und den bewussten Verzicht auf Gewinnausschüttungen zugunsten von Reinvestition.
Die Folge auch als Video ▸
Wer die ganze solago Geschichte lieber sehen statt nur hören möchte: Hier gibt es die komplette Podcastfolge auch als Video:
Du möchtest auch mit einem Balkonkraftwerk durchstarten?
Hast auch DU jetzt Lust bekommen, mit einem eigenen Balkonkraftwerk in die grüne Stromerzeugung einzusteigen, deine Stromrechnung zu entlasten und einen Teil zur Energiewende beizutragen? In unserem Onlineshop findest du Balkonkraftwerke mit Speicher in abgestimmten Sets und weiteres Solar-Zubehör, ideal für den Einstieg.
Planst du eine größere Aufdachanlage fürs Eigenheim, findest du bei unserer Schwestermarke Solarhandel24 passende Komplettsets für die ganze Dachfläche.
Fazit zur Podcastfolge und der Geschichte von solago
Die Geschichte von solago zeigt, wie viel man mit Fokus, Eigenleistung und einem klaren Blick auf die Bedürfnisse der Kundschaft erreichen kann, ganz ohne große Finanzierungsrunden. Hör dir die ganze Episode #918 "Von 0 auf 450 Mio. Euro ohne Investoren: Solago-Gründer Janik Nolden" jetzt im OMR Podcast an.
Quelle: OMR Podcast, Episode #918 "Von 0 auf 450 Mio. Euro ohne Investoren: Solago-Gründer Janik Nolden", mit Philipp Westermeyer.






















